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27.01.2020

SPD unterstützt Ausweitung des "Bussi"

Beim städtischen ÖPNV-Netzwerk sehen die Homburger Sozialdemokratem unbedingt Verbesserungsbedarf. Die Bestrebungen des Ortsvereins Einöd, die Linienanbindung von Einöd ubnd Schwarzenacker an das bestehende Stadtbussystem, wird vom Stadtverband voll unterstützt.

In einem Antrag formulierte der SPD-Fraktionssprecher im Einöder Ortsrat, Ulrich Fremgen, Probleme und Lösungen. „Seit vielen Jahren besteht der Wunsch des Ortsrates, eine Verbesserung der Linienanbindung von Einöd und Schwarzenacker an das bestehende, städtische Bussystem herbeizuführen. Bedingt unter anderem durch die starke Bautätigkeit in und um Einöd und Schwarzenacker mit dem neuen Baugebiet in der Heinrich-Spoerl-Straße wäre eine Ergänzung des ÖPNV von großem Vorteil“, so Fremgen. Die Idee wurde von den Sozialdemokraten nicht zum ersten Mal vorgetragen. Mit Blick auf die Vergangenheit erinnerte Ortsvorsteher Karl Schuberth (SPD) daran, dass man hier schon mal weit vorgedrungen war „und dann hat es auf einmal wieder gestockt.“

Ein zentrale Rolle bei den Bestrebungen, eine Verbesserung der Anbindung zu erreichen, hat bislang auch das Einöder Stadtratsmitglied Daniel Neuschwander (SPD) gespielt. Ein entsprechender Antrag wurde in den Aufsichtsrat der Homburger Stadtbus- und Parkhausgesellschaft (HPS) eingebracht. „Ich habe im April 2018 den Antrag gestellt, dass Einöd an die Stadtbuslinie angeschlossen wird. Damals sei alles recht zügig angegangen worden, und es habe sich herausgestellt, dass man eine Buslinie, die vom Bahnhof über die Uni bis zur Birkensiedlung fährt, einfach nur bis Einöd verlängern muss.“, so Neuschwander gegenüber der Saarbrücker Zeitung am 26. Januar 2020. Ein kostengünstiger und relativ rasch umzusetzender Vorschlag, so seine Bewertung. Bedarf nach mehr Anbindung gibt es allerdings auch in den Stadtteilen Beeden und Jägersburg. „Es wäre also eine Überarbeitung des Linien-Netzes notwendig. Deswegen hat man den Antrag zurückgestellt – bis ein Gesamtkonzept erarbeitet ist. Mittlerweile haben wir 2020 und es ist noch kein Konzept da.“

Um nicht untätig zu warten, hat sich die SPD laut Neuschwander jetzt entschieden erneut einen Antrag zu stellen.

Der Stadtbus könnte bereits bestehende Schulbus-Haltestellen in der Eichendorf-Straße, der Heinrich-Spoerl-Straße und der Straße „Im Wieschen“ ansteuern. Wichtig ist des den Sozialdemokraten zu erwähnen, dass es nicht Ersetzung der bestehenden Linie R7 zu geht, vielmehr ist eine zusätzliche Anbindung abseits der Hauptachsen in den Wohngebieten das Ziel. Das angekündigte Nahverkehrskonzept muss jetzt ebenfalls kommen. „Es ist doch ganz wichtig, dass wir eine vernünftige Verbindung von Bus und Bahn haben. Da muss jetzt halt von Fachleuten ein Konzept erstellt werden.“ Als nächstes werden sich HPS und Stadt mit dem erneuten Antrag der Einöder zur Anbindung des Stadtteils auseinandersetzen. Zuerst werden die genannten drei Straßen (Eichendorf-Straße, Heinrich-Spoerl-Straße und „Im Wieschen“) geprüft, weitere Bereiche wie die Lenaustraße und Breitenstein sollen in der Zukunft folgen. Mit einer schwammigen Formulierung gebe man sich abschließend nicht zufriueden, so Schuberth.


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